Nach einer wetterbedingten Unterbrechung hat die neue Gaza-Hilfsflotte ihre Fahrt zum Kriegsgebiet im Nahen Osten wieder aufgenommen. Die rund 20 Boote der „Global Sumud Flotilla“ legten am Abend mit rund 300 propalästinensischen Aktivisten aus über 40 Ländern an Bord im Hafen von Barcelona erneut ab, wie die Nachrichtenagentur Europa Press und andere spanische Medien berichteten. Am Sonntag war die Flotte erstmals ausgelaufen. Sie musste jedoch wegen stürmischer See in die katalanische Metropole zurückkehren. „Aufgrund unsicherer Wetterbedingungen“ sei man nachts in den Hafen zurückgekehrt, hieß es in einer Mitteilung der Organisatoren. Die „Global Sumud Flotilla“ will die israelische Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen und Hilfsgüter in den Küstenstreifen bringen. Sie ist nach Angaben der Organisatoren die bisher größte Aktion ihrer Art. An Bord ist auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg.