bedeckt München 23°
vgwortpixel

Heuschreckenplage:"Diese Dinger sind unersättlich"

So viele Heuschrecken wie seit 70 Jahren nicht mehr: Eine Bäuerin auf ihrem Feld im Dorf Katitika im Kitui County im Osten Kenias.

(Foto: Ben Curtis/AP)

Über Ostafrika färbt sich der Himmel schwarz mit Heuschrecken. Der Bevölkerung droht eine Hungerkrise - doch das einzige Gegenmittel könnte enorme Umweltschäden verursachen.

Heuschrecken tötet man am besten zwischen sechs Uhr abends und sechs Uhr morgens. Dann sind sie unbeweglich, fast starr. Um zu fliegen, müssen sie erst ein wenig Wärme im Körper speichern. Kenias Regierung wollte ihnen eigentlich beikommen, solange sie rosa-braun und unersättlich waren. Färben sich die fingerlangen Insekten erst einmal gelb, werden sie träge und legen Eier - etwa 300 pro Weibchen. Nun aber ist es zu spät.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Daniel Barenboim
"Beethoven kann man nicht spielen, ohne zu denken"
Teaser image
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
Teaser image
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Teaser image
Felix Lobrecht
"Ich war immer der König des Dispos"
Teaser image
Paartherapeut im Interview
"Wenn die Liebe anfängt, wird es langweilig"
Zur SZ-Startseite