Hessen:Harter Bruch, sanfte Erneuerung

Hessen: Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) und die hessische SPD-Spitzenkandidatin, Bundesinnenministerin Nancy Faeser - hier nach einer TV-Debatte im Wahlkampf.

Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) und die hessische SPD-Spitzenkandidatin, Bundesinnenministerin Nancy Faeser - hier nach einer TV-Debatte im Wahlkampf.

(Foto: Arne Dedert/DPA)

In Hessen beginnen die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD. Basis ist ein gemeinsames Papier, das sich abgrenzt von zehn Jahren Schwarz-Grün. Und das einen bemerkenswerten Satz enthält.

Von Tim Frehler

Der Satz mit dem wohl größten Aufregungspotenzial steht erst fast am Ende des Eckpunktepapiers, auf das sich CDU und SPD in Hessen geeinigt haben. Da heißt es auf der letzten Seite: Man wolle "festschreiben, dass in staatlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen (wie Schulen, Universitäten, Rundfunk) auf das Gendern mit Sonderzeichen verzichtet wird".

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