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Hessen:Chancen auf Ampel sinken

Vertreter von SPD, Grünen und FDP sprechen über die Bildung einer Koalition - mit wenig Aussicht auf Erfolg.

Die hessischen Grünen können einer Ampelkoalition mit SPD und FDP wenig abgewinnen und ziehen offenkundig eine Neuauflage des Regierungsbündnisses mit der CDU vor. Das machte der Ko-Landesparteivorsitzende Kai Klose nach einem Sondierungstreffen mit Sozialdemokraten und Liberalen in Frankfurt deutlich. Klose sagte nach den fünfstündigen Beratungen, es habe seitens der FDP Forderungen nach "Rückschritten" vom bisherigen Kurs der schwarz-grünen Landesregierung insbesondere in der Energiepolitik gegeben. Er machte zudem klar, dass seine Partei keine große Lust auf ein weiteres Dreiertreffen habe. SPD und FDP zeigten sich dagegen offen für weitere Gespräche in diesem Kreis. Schon vor dem Treffen waren die Aussichten auf ein Dreierbündnis als gering eingeschätzt worden. Wahrscheinlicher ist ein neues, vom derzeit amtierenden Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) geführtes Kabinett mit den Grünen als Juniorpartner. Entscheidungen über konkrete Koalitionsverhandlungen werden am kommenden Wochenende erwartet. An diesem Freitag soll das amtliche Endergebnis der Landtagswahl veröffentlicht werden, das Klarheit über die knappen Mehrheitsverhältnisse schafft. Am Freitagabend will die CDU, die nach wie vor die stärkste Fraktion im hessischen Landtag stellt, dann entscheiden, wen sie zu konkreten Bündnisgesprächen einlädt. Es gilt als sicher, dass sie die Grünen bitten wird.

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