Hertie und die Hitler-Diktatur:Schatten über dem glitzernden Kaufhaus

Lesezeit: 4 min

Kaufhaus Tietz in Berlin, 1930

Das Kaufhaus Tietz am Alexanderplatz in Berlin wurde 1904 eröffnet. In der Nazizeit wurde daraus "Hertie" - gebildet aus den ersten Buchstaben des Vor-und Nachnamens von Hermann Tietz, um dessen jüdischen Namen zu verbergen.

(Foto: Scherl/SZ Photo)

1933 wird die Warenhauskette der jüdischen Unternehmerfamilie Tietz von den Nazis "arisiert" und bekommt den Namen "Hertie". Bis heute hat die gleichnamige Stiftung diese dunkle Vergangenheit nicht aufgearbeitet. Nun soll sich das ändern.

Von Thorsten Schmitz, Berlin

75 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur hat die Hertie-Stiftung nun beschlossen, die Nazi-Vergangenheit des Hertie-Warenhauskonzerns erforschen zu lassen. Die in Frankfurt am Main ansässige Stiftung hatte vor Weihnachten auf den zunehmenden öffentlichen Druck reagiert und nach jahrelangem Zögern bekannt gegeben, dass sie die Frankfurter Gesellschaft für Unternehmensgeschichte mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Vorgeschichte des Stiftungsvermögens beauftragt hat.

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