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Herero in Deutsch-Südwestafrika:Der andere Völkermord

Herero Namibia Deutsch-Südwest

Gefangene Herero - Zehntausende Menschen starben während der Kolonialherrschaft der Deutschen.

(Foto: Archiv)
  • Zwischen 1904 bis 1908 ermordeten deutsche Truppen im heutigen Namibia etwa 90 000 Angehörige der Herero und Nama. Auch Frauen und Kinder wurden Opfer der Kolonialherren.
  • Nachkommen von Überlebenden fordern seit Jahrzehnten von Deutschland, die Massaker als Völkermord anzuerkennen und Entschädigungen zu zahlen. Die Bundesregierung vermeidet den Terminus Genozid.
  • Es gibt Anzeichen, dass die Bundesregierung ihre Haltung in der Causa ändert.

Von Paul Munzinger

Das politische Berlin, sieht man von der Bundesregierung einmal ab, hat eine Woche der klaren Worte hinter sich. Der Bundespräsident, der Bundestagspräsident, die Bundestagsfraktionen - sie alle bezeichneten die Vertreibung und Ermordung der Armenier während des Ersten Weltkriegs als Völkermord.

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