Eröffnung der Kohl-Stiftung:"Das Undenkbare, schier Unvorstellbare mitdenken"

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Angela Merkel und Friedrich Merz (M.) in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin-Mitte.

Angela Merkel und Friedrich Merz (M.) in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin-Mitte.

(Foto: Political-Moments/Imago)

Auf der Eröffnungsfeier der "Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung" spricht Altkanzlerin Angela Merkel über ihren Vorvorgänger, aber auch über den Krieg in der Ukraine und Wladimir Putin.

Von Boris Herrmann, Berlin

Man möchte meinen, dass es bei der Eröffnungsfeier einer "Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung" vor allem um Helmut Kohl geht. Der regelrechte "Ansturm" auf diese Veranstaltung, von dem der Kuratoriumsvorsitzende Volker Kauder berichtet, passt allerdings nicht so ganz zu den Ergebnissen der ersten wissenschaftlichen Auftragsarbeit der Stiftung. Demnach schwindet das allgemeine Interesse an Kohl, und 16 Prozent der 15- bis 25-jährigen Deutschen kennen den Mann nicht einmal mehr dem Namen nach. Und so liegt der Verdacht nahe: Hinter dem Ansturm steckt noch etwas anderes. Besser gesagt eine andere.

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