KlimaschutzKoalition streicht zentrale Passage aus Habecks Heizungsgesetz

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Matthias Miersch (li.), Fraktionsvorsitzender der SPD, Jens Spahn, Vorsitzender der Unionsfraktion, Alexander Hoffmann, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe (3. v. r) und Katherina Reiche (CDU), Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, verkünden im Bundestag die Eckpunkte für ein neues Heizungsgesetz.
Matthias Miersch (li.), Fraktionsvorsitzender der SPD, Jens Spahn, Vorsitzender der Unionsfraktion, Alexander Hoffmann, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe (3. v. r) und Katherina Reiche (CDU), Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, verkünden im Bundestag die Eckpunkte für ein neues Heizungsgesetz. Christophe Gateau/dpa

Union und SPD einigen sich auf die Eckpunkte für ein neues Heizungsgesetz. Neue Heizungen müssen ihre Wärme demnach nicht mehr zu mindestens 65 Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugen.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Fast auf den Tag genau drei Jahre ist es her, da setzte ein Gesetzentwurf die Republik in Brand. 92 Seiten über den Wandel in deutschen Heizkellern, akribisch begründet und fein ziseliert. „Ohne ein schnelles Umsteuern im Bereich der Gebäudewärme kann Deutschland weder die Klimaziele erreichen noch die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen rasch reduzieren“, stand da zu lesen. Alternativen: „keine“. Fossile Heizungen sollten ein Verfallsdatum bekommen, an ihre Stelle Wärmepumpen und saubere Fernwärme treten. Es war die Geburtsstunde des „Heizhammers“. Am Ende einigte sich die Ampelkoalition auf ein abgespecktes Heizungsgesetz – den schrittweisen Abschied vom Heizkessel.

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