Erst am Mittwoch hatte das Bundeskabinett den Verhandlern noch einmal Zeit verschafft. Eine Frist, die bei den schwierigen Details des Heizungsgesetzes eine Einigung bis Ende Juni verlangt hatte, wurde kurzerhand um vier Monate verschoben. Doch schon in der Nacht darauf einigten sich Union und SPD in der größten verbliebenen Streitfrage: dem Schutz von Mietern, sollten ihre Vermieter eine neue fossile Heizung einbauen. Wenn das denn für Vermieter bei diesen Regeln überhaupt noch eine Option ist.
GebäudemodernisierungsgesetzDie Koalition macht Heizkessel zum finanziellen Risiko
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Union und SPD einigen sich auf Regelungen, um Mieterinnen und Mieter vor Kosten fossiler Heizungen zu schützen. Für Vermieter werden sich die Folgen dieser Regeln schwer kalkulieren lassen.
Von Michael Bauchmüller, Berlin
