Die Woche fängt nicht allzu gut an für Pete Hegseth, den US-Verteidigungsminister, der sich neuerdings lieber Kriegsminister nennt. Die Praxis der Vereinigten Staaten, in der Karibik sowie im Pazifik Schnellboote mit mutmaßlichen Drogenschmugglern zu versenken, also ausländische Staatsbürger außergerichtlich auf dem offenen Meer zu töten, hat ohnehin schon zu größerem Unverständnis im In- und Ausland geführt. Jetzt gerät Hegseth durch eine investigative Recherche der Washington Post zusätzlich unter Druck. Dem Beitrag zufolge soll der Pentagon-Chef zumindest bei einem dieser Luftschläge explizit angeordnet haben, niemanden mit dem Leben davonkommen zu lassen.
USALuftschlag gegen Schiffbrüchige
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Zwei Menschen klammern sich vor der Küste Trinidads an Wrackteile eines Schmugglerbootes – und werden umgebracht. Hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth die gezielte Tötung angeordnet? US-Medien widersprechen sich.
Von Boris Herrmann, New York
