USALuftschlag gegen Schiffbrüchige

Lesezeit: 3 Min.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth behauptet, er habe sich bei den Angriffen an amerikanisches und internationales Recht gehalten.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth behauptet, er habe sich bei den Angriffen an amerikanisches und internationales Recht gehalten. (Foto: Andrew Harnik/REUTERS)

Zwei Menschen klammern sich vor der Küste Trinidads an Wrackteile eines Schmugglerbootes – und werden umgebracht. Hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth die gezielte Tötung angeordnet? US-Medien widersprechen sich.

Von Boris Herrmann, New York

Die Woche fängt nicht allzu gut an für Pete Hegseth, den US-Verteidigungsminister, der sich neuerdings lieber Kriegsminister nennt. Die Praxis der Vereinigten Staaten, in der Karibik sowie im Pazifik Schnellboote mit mutmaßlichen Drogenschmugglern zu versenken, also ausländische Staatsbürger außergerichtlich auf dem offenen Meer zu töten, hat ohnehin schon zu größerem Unverständnis im In- und Ausland geführt. Jetzt gerät Hegseth durch eine investigative Recherche der Washington Post zusätzlich unter Druck. Dem Beitrag zufolge soll der Pentagon-Chef zumindest bei einem dieser Luftschläge explizit angeordnet haben, niemanden mit dem Leben davonkommen zu lassen.

Zur SZ-Startseite

US-Angriffe in der Karibik
:Flugzeugträger gegen Schnellboote

US-Präsident Donald Trump hat eine Flugzeugträgergruppe in die Karibik beordert. Angeblich zur Jagd auf Drogenkuriere. Plant er den Sturz des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro?

SZ PlusVon Peter Burghardt

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: