Haushaltsloch:Im Osten wächst die Ungeduld

Haushaltsloch: Na ja, scheint der von Kanzler Scholz beäugte Blick von Rainer Haseloff (li.) zu sagen. Sachsen-Anhalts Landeschef lauscht gerade der geballten Zuversicht von Bundesfinanzminister Lindner.

Na ja, scheint der von Kanzler Scholz beäugte Blick von Rainer Haseloff (li.) zu sagen. Sachsen-Anhalts Landeschef lauscht gerade der geballten Zuversicht von Bundesfinanzminister Lindner.

(Foto: Uwe Koch/Imago)

Noch immer ist unsicher, wo der Bund 2024 sparen muss. In Ostdeutschland fragen sich genervte Landespolitiker inzwischen, ob in Berlin wirklich allen klar ist, was auf dem Spiel steht. Erste Förderprojekte liegen schon auf Eis.

Von Iris Mayer, Leipzig/Magdeburg

Komplimente für den Kanzler hört man aus der Union eher selten, doch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wollte unbedingt eins loswerden. "Es ist wichtig, dass Ihr Wort etwas gilt. Ein Ja ist ein Ja und ein Nein ist ein Nein", sagte Kretschmer vor knapp drei Wochen in Leipzig. Dort hatten sich Kanzler, Ostbeauftragter und zahlreiche Ministerpräsidenten versammelt, um hoffnungsfroh auf "Ostdeutschland 2030 - Heimat und Zukunft" zu blicken.

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