Süddeutsche Zeitung

SZ am Abend:Nachrichten vom 02. Mai 2024

Lesezeit: 2 min

Was heute wichtig war.

Von Katja Guttmann

Was heute wichtig war

Streit um Haushalt: Ministerien widersetzen sich Lindners Sparvorgaben. Die Ampelkoalition geht einer neuen Zerreißprobe entgegen: Mehrere Ministerien von Grünen und SPD halten sich nicht an die Vorgaben von Bundesfinanzminister Lindner (FDP) für den nächsten Bundeshaushalt und gehen mit deutlich höheren Forderungen in die Verhandlungen. Zum Artikel (SZ Plus)

  • MEINUNG Aus dem Streit ums Geld wird eine Schlacht um Europas Zukunft (SZ Plus)

Interne AfD-Papiere zeigen auch im Bundestag Nähe zu China. Nicht nur Europa-Spitzenkandidat Krah fällt durch China-Lobbyismus auf - auch im Bundestag vertreten AfD-Abgeordnete krude Thesen. Deutsche Regierungen würden unter anderem durch Masseneinwanderung den Nationalstaat diskreditieren - China gehe einen entgegengesetzten Weg und sei "der vielleicht wichtigste Partner", die Nationalstaaten zu erhalten, heißt es in dem AfD-Papier "Chinastrategie". Zum Artikel (SZ Plus)

Ralf Rangnick sagt dem FC Bayern ab. Der Fußball-Rekordmeister aus München hat bei seiner Trainersuche die nächste Absage eines Wunschkandidaten erhalten: Rangnick bleibt Bundestrainer in Österreich - auch nach der Europameisterschaft. Der 65-Jährige galt nach den Absagen von Xabi Alonso und Julian Nagelsmann zuletzt als klarer Favorit auf die Nachfolge von Thomas Tuchel. Zum Artikel (SZ Plus)

USA werfen Russland Einsatz chemischer Waffen vor. Bereits seit Monaten berichten ukrainische Soldaten über Angriffe mit Tränengas und anderen Kampfstoffen. Im Angriffskrieg gegen die Ukraine habe das russische Militär verschiedene Reizgase "als eine Form der Kriegsführung" eingesetzt, teilt das US-Außenministerium mit. Der Einsatz solcher Waffen verstößt gegen die Genfer Konvention. Zum Artikel

Nach Attacke: Göring-Eckardt kritisiert die Polizei scharf. Demonstranten haben das Auto der Bundestagsvizepräsidentin am Wochenende massiv bedrängt. Mehrere Personen hätten "in aggressiver Stimmung" auf das Fahrzeug eingeschlagen, so die Grünen-Politikerin. Es seien zu wenige Beamte anwesend gewesen, sie zu schützen. Der Rechtsstaat könne solche Aktionen nicht hinnehmen, sagt sie. Zum Artikel

Ärztemangel: Sollte der Zugang zum Medizinstudium erleichtert werden? In Deutschland werden viel zu wenig Ärzte ausgebildet, beklagt Gesundheitsminister Lauterbach - es fehlten in den vergangenen zehn Jahren 50 000 neue Mediziner. Aber an den meisten deutschen Unis liegt der Numerus clausus bei 1,0 oder 1,1. Der vor mehr als 50 Jahren eingeführte Notendurchschnitt für ein Medizinstudium ist angesichts des Ärztemangels kaum noch zu rechtfertigen. Zum Artikel (SZ Plus)

Krieg in Nahost

Widersprüchliche Signale bei Verhandlungen über Waffenruhe. Die Verhandlungen zwischen Israel und Hamas verlaufen zäh. Auf beiden Seiten zeichnen sich Kräfte ab, die sich Vorteile davon versprechen, wenn der Krieg weitergeht. Zum Artikel (SZ Plus)

Was heute sonst noch wichtig war

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