HannoverPolizei kontrolliert Corona-Regel-Einhaltung an Silvester

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Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist.
Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Am letzten Tag des Jahres hat die Polizei in Niedersachsen verstärkt Präsenz gezeigt. Ein Ziel war, die Einhaltung der Corona-Regeln zu kontrollieren. Verstöße...

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Hannover (dpa/lni) - Am letzten Tag des Jahres hat die Polizei in Niedersachsen verstärkt Präsenz gezeigt. Ein Ziel war, die Einhaltung der Corona-Regeln zu kontrollieren. Verstöße würden konsequent geahndet, hatte die Landesregierung mitgeteilt. „Die Bereitschaftspolizei wird den Einsatz- und Streifendienst in allen Landesteilen bei diesen Kontrollen unterstützen.“ Vertreter der Politik und Polizei riefen die Menschen mehrfach dazu auf, sich an die Kontaktbeschränkungen und das Verbot von Feuerwerk auf belebten Plätzen zu halten.

Bislang sei es ruhig, sagte ein Polizeisprecher aus Hannover am Donnerstagnachmittag. Auffälligkeiten oder größere Einsätze gab es demnach nicht. Aus anderen Polizeidienststellen wurden bis zum Nachmittag ebenfalls keine größeren Einsätze gemeldet. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Niedersachsen äußerte die Hoffnung, dass dies auch in der Nacht so bleibt. „Wir hoffen als GdP, dass die Silvesternacht einigermaßen ruhig bleibt und die Menschen sich vernünftig verhalten“, sagte der Landesvorsitzende Dietmar Schilff. „Alle Böllerverbotszonen durch die Polizei zu überprüfen und dann eventuell noch Ermittlungen durchzuführen oder Anzeigen zu fertigen, ist kaum möglich.“

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, dürfen sich auch an Silvester höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten und Kinder unter 14 Jahren treffen. Feuerwerk durfte nicht verkauft werden, das Zünden ist vielerorts verboten. Wunderkerzen und Knallerbsen dürfen verwendet werden.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) forderte die Menschen auf, den Jahreswechsel im kleinsten Kreis zu feiern und auf das Böllern zu verzichten. In der Neujahrsnacht verzeichneten die Krankenhäuser sonst 50 Prozent mehr Patienten in der Notaufnahme, darunter viele stark betrunkene Menschen mit Feuerwerkskörper-Verletzungen. Dies müsse in diesem Jahr unbedingt vermieden werden, sagte Weil.

Das neue Jahr wird nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Niedersachsen mit Temperaturen um Null Grad und Glättegefahr beginnen. Der Vorhersage zufolge gibt es viele Wolken und mancherorts Regen, Sprühregen, Schneegriesel oder Schnee. In den südlichen Höhenlagen des Landes wird es winterlich: Besonders im Harz werden für die Neujahrsnacht bis zu fünf Zentimeter Neuschnee erwartet, wie ein DWD-Sprecher sagte.

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