Angst vor Festnahme und Abschiebung47 bedrohte Afghaninnen und Afghanen in Deutschland gelandet

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Auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen ist ein Linienflug aus der pakistanischen Hauptstadt Islamabad gelandet, mit dem Afghaninnen und Afghanen mit Aufnahmezusage angekommen sein sollen.
Auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen ist ein Linienflug aus der pakistanischen Hauptstadt Islamabad gelandet, mit dem Afghaninnen und Afghanen mit Aufnahmezusage angekommen sein sollen. Moritz Frankenberg/dpa

Sie hatten eine Zusage der Bundesregierung, dass sie nach Deutschland in Sicherheit gebracht werden, doch auf ihre Ausreise warteten sie monatelang. 2000 Menschen müssen weiter bangen.

Von Markus Balser und Constanze von Bullion, Berlin

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Sie hatten auf das Wort der Bundesregierung vertraut. Am Ende aber mussten sie vor Gericht klagen, um ihr Leben und das von Angehörigen zu retten. 47 besonders gefährdete Menschen aus Afghanistan sind am Montagnachmittag in Hannover gelandet, 39 von ihnen sind Frauen und Kinder unter 18 Jahren. Bei den Eingereisten handelt es sich ausnahmslos um Personen, die seit Monaten eine Zusage hatten, aus Pakistan nach Deutschland kommen zu dürfen, weil ihnen in ihrer Heimat Tod oder Misshandlung drohen. Sie sind auch sämtlich sicherheitsüberprüft. Visa aber wollte die Bundesregierung lange nicht ausstellen. Die Einreise wurde für die Gefährdeten erst nach Klagen vor Gerichten möglich.

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