Anschlag von Hanau:"Das Ding ist 'ne komplette Katastrophe"

Lesezeit: 3 min

Bilder der Opfer auf einer Gedenkveranstaltung zum Anschlag in Hanau. Die Ermittlungen der Polizei lassen einige Fragen offen.

Gedenkveranstaltung zum Anschlag in Hanau. Bei dem Einsatz der Polizei gab es wohl mehr Probleme als bislang eingeräumt wurde.

(Foto: Boris Roessler/dpa)

Die Rechercheagentur Forensic Architecture kritisiert die Polizeiarbeit am Haus des Attentäters von Hanau. Die Ergebnisse zeigt nun der Frankfurter Kunstverein.

Von Gianna Niewel, Frankfurt, und Benedikt Warmbrunn

Ein Polizeihubschrauber fliegt über Hanau, es ist die Nacht auf den 20. Februar 2020, neun Menschen sind kurz zuvor erschossen worden von dem rechtsextremen Attentäter Tobias R. Der Hubschrauber kreist über die Stadt, immer wieder auch über das Haus von R., zu dem dieser bereits zurückgefahren ist. Noch vor Mitternacht ist ein Streifenwagen vor dem Haus, später kommt das SEK. Doch die Piloten erfahren nichts davon. Sie kreisen und kreisen, fragen immer wieder nach der Adresse. Immer wieder vergeblich.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Beruf und Freizeit
Wozu eigentlich noch arbeiten?
Two sad teens embracing at bedroom; Trauer
Tod und Trauer
Wie man trauernden Menschen am besten hilft
Nachruf auf Dietrich Mateschitz
Voller Energie
Medizin
Wie die Art der Geburt den Immunschutz prägt
Beautiful redhead with dog; single
Liebe und Partnerschaft
»Manche Menschen haben große Angst, allein zu sterben«
Zur SZ-Startseite