Nach der AbstimmungHamburgs Olympia-Bewerbung ist an der Geldfrage gescheitert

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Enttäuschte Gesichter: Für die Befürworter von Olympia in Hamburg war die Party am Sonntag schnell vorbei.
Enttäuschte Gesichter: Für die Befürworter von Olympia in Hamburg war die Party am Sonntag schnell vorbei. Georg Wendt/dpa

Die Hamburger sagen Nein zu Olympia. In den wohlhabenden Vierteln stimmten die Menschen eher dafür, doch eine Mehrheit fürchtete zu hohe Kosten. Was bedeutet das Ergebnis für den Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher?

Von Jana Stegemann, Hamburg

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Die Wahllokale waren nicht mal zwei Stunden geschlossen, da hatte der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) schon Hamburgs Olympia-Bewerbung zurückgezogen. Noch vor Ende der Auszählung stand das Ergebnis des Referendums am frühen Sonntagabend fest: Die Hamburgerinnen und Hamburger möchten mehrheitlich nicht, dass sich ihre Stadt um die Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt.  Von 651 730 Menschen, die sich beteiligten, was einer Wahlbeteiligung von 49,6 Prozent entspricht, stimmten laut vorläufigem Ergebnis 54,9 Prozent gegen die Bewerbung. Eine Klatsche für den rot-grünen Hamburger Senat? Nein, aber ein Denkanstoß für Peter Tschentscher, seine Stellvertreterin Katharina Fegebank (Grüne) und den Innen- und Sportminister Andy Grote (SPD).

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