Sie sollen Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte geplant, Kugelbomben gekauft und mehrere Menschen verprügelt haben. Aber hier, in Saal 237 des Hanseatischen Oberlandesgerichtes, sitzen sie nicht nur neben ihren Verteidigern, sondern auch ganz nah bei ihren Eltern. Unscheinbar sehen sie aus, die teils noch minderjährigen Angeklagten. Nicht so, wie man sich Neonazis vorstellt, die den Umsturz des politischen Systems und den Tod von Menschen geplant haben sollen. Einer hält sich einen Aktenordner vors Gesicht, darauf steht: „Drecksstaat“.
„Letzte Verteidigungswelle“ vor GerichtNoch nie waren Angeklagte in einem Terrorprozess so jung
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Die „Letzte Verteidigungswelle“ wollte die Demokratie zerstören und soll tödliche Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte geplant haben. Einige der Neonazis sind nicht einmal volljährig.
Von Lena Kampf, Ulrike Nimz und Jana Stegemann, Hamburg

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