HamburgNockemann: „Meuthen fehlte es zuletzt an Kampfeswillen“

Dirk Nockemann, Landesvorsitzender der AfD Hamburg.
Dirk Nockemann, Landesvorsitzender der AfD Hamburg. (Foto: Axel Heimken/dpa/Archivbild)

Für die Hamburger AfD war der Rücktritt und Parteiaustritt des langjährigen Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen zu erwarten. "Meuthen fehlte es zuletzt am...

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Hamburg (dpa/lno) - Für die Hamburger AfD war der Rücktritt und Parteiaustritt des langjährigen Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen zu erwarten. „Meuthen fehlte es zuletzt am politischen Kampfeswillen und strategischen Geschick“, sagte der Landesvorsitzende Dirk Nockemann am Freitag. Ungeachtet davon setze die Hamburger AfD ihren bürgerlich-konservativen Kurs fort.

„Der Austritt Jörg Meuthens war schon länger abzusehen und ist der traurige Höhepunkt eines destruktiven Ego-Trips“, sagte Landesvize Krzysztof Walczak. Dass Meuthen sein Mandat behalten wolle, spreche Bände. „Am wichtigsten sollte jetzt der Einsatz für die persönlichen Freiheitsrechte der Bürger sein und nicht persönliche Ränkespiele.“

Meuthen hatte zuvor nach eigenen Angaben der AfD-Bundesgeschäftsstelle mitgeteilt, dass er sein Amt als Parteivorsitzender mit sofortiger Wirkung niederlegen und aus der AfD austreten werde. Sein Mandat im EU-Parlament wolle er aber behalten.

© dpa-infocom, dpa:220128-99-889990/3

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