Hamburg (dpa/lno) - Hamburg richtet wegen des Kriegs in der Ukraine einen Krisenstab ein. Dabei gehe es vor allem darum, in dieser außergewöhnlichen Lage eine Organisationsstruktur zu schaffen, „wo wir schnell auf neue Lagen reagieren können“, sagte Vize-Senatssprecherin Julia Offen am Dienstag im Anschluss an eine Sitzung des rot-grünen Senats. Im Zentrum des Krisenstabs stünden die Versorgungssicherheit, die Cyber-Abwehr und die Unterbringung von Vertriebenen aus der Ukraine. „Eine zentrale Aufgabe des Stabes wird auch sein, die aktuellen Lagebilder zu erstellen, um auch politische Entscheidungen mit Fakten zu unterfüttern.“ Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte bereits am Montag angekündigt, am Mittwoch in der Hamburgischen Bürgerschaft eine Regierungserklärung zu den Folgen des Ukraine-Kriegs auf Hamburg abzugeben.
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