Hamburg:FDP für Maßnahmen zur Müllvermeidung bei Großveranstaltungen

Hamburg (dpa/lno) - Die FDP in der Hamburgischen Bürgerschaft fordert vom rot-grünen Senat gezielte Maßnahmen zur Müllvermeidung bei Großveranstaltungen in der Stadt. Angesichts hunderter Tonnen Müll, die bei Veranstaltungen wie Hafengeburtstag, Schlagermove, Christopher Street Day oder den Harley Days anfallen, gebe "es ordentlich Verbesserungspotenzial", sagte der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Kurt Duwe, der Deutschen Presse-Agentur.

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Hamburg (dpa/lno) - Die FDP in der Hamburgischen Bürgerschaft fordert vom rot-grünen Senat gezielte Maßnahmen zur Müllvermeidung bei Großveranstaltungen in der Stadt. Angesichts hunderter Tonnen Müll, die bei Veranstaltungen wie Hafengeburtstag, Schlagermove, Christopher Street Day oder den Harley Days anfallen, gebe „es ordentlich Verbesserungspotenzial“, sagte der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Kurt Duwe, der Deutschen Presse-Agentur.

Eine Schriftliche Kleine Anfrage ergab, dass lediglich der bei Frühlings-, Sommer- und Winterdom anfallende Müll nach Glas, Pappe/Papier, Leichtverpackungen und Kehrgut getrennt erfasst wird. Beim Hafengeburtstag ist dem Senat die auf der Bunten Meile gesammelte Müllmenge nur für die Jahre vor 2018 bekannt. „Bei den sonstigen Veranstaltungen sind die jeweiligen Veranstalter zuständig. Es sind keine Auswertungen zu Müllmengen bekannt“, heißt es in der Senatsantwort.

„Derzeit lautet die Senatsdevise: „Müll kommt in die Tonne und ist weg“, sagte Duwe. „Aber wie entwickelt sich beispielsweise die Menge des Plastikmülls? Wenn der Senat nicht weiß, wie viel und welcher Abfall bei den verschiedenen Veranstaltungen anfällt, fehlt jede Grundlage für gezielte Maßnahmen zur Abfallvermeidung und zur Überprüfung des Erfolgs.“

Daran würden auch die „WasteWatcher+“-Teams der Stadtreinigung nichts ändern, die laut Senat bei vielen Großveranstaltungen Besuchern Tipps zur richtigen Entsorgung geben, sagte Duwe. „Die Stadt muss Großveranstaltungen nutzen, um verstärkt auf Mülltrennung und plastikloses Einweggeschirr aufmerksam zu machen.“

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