NahostkonfliktDie Hamas bewegt sich

Lesezeit: 3 Min.

Kämpfer der Hamas beziehen ihre Posten vor der Freilassung der israelischen Geisel Ofer Kalderon Anfang Februar.
Kämpfer der Hamas beziehen ihre Posten vor der Freilassung der israelischen Geisel Ofer Kalderon Anfang Februar.
Abdel Kareem/AP

Die islamistische Hamas signalisiert ihre Bereitschaft, die Verwaltung im Gazastreifen abzugeben. Was der Vorstoß für die weiteren Verhandlungen bedeuten könnte.

Von Kristiana Ludwig, Tel Aviv

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Seit mehr als einem Monat kämpft Israel wieder gegen die islamistische Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen. Die Waffenruhe, auf die sich beide Seiten nach mehr als einem Jahr Krieg im Januar geeinigt hatten, hielt nicht an: Israels Regierung will, dass die Hamas aus dem Küstenstreifen verschwindet, dass sie keine Waffen mehr besitzt, nie wieder Israelis angreifen kann. Ihre Offensive hatte mit einem Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 begonnen. Doch die Hamas wolle ihrer eigenen Entwaffnung nicht zustimmen, hieß es noch vor einer Woche – schon gar nicht, wenn die israelischen Truppen nicht aus Gaza abziehen.

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