Halberstadt (dpa/sa) - Nach und nach werden die Fahrzeuge des Betriebsdienstes der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt mit einer neuen Technik ausgestattet. Diese soll die Arbeit erleichtern und sicherer machen. Knapp 260 Datenerfassungsgeräte werden verbaut, hinzu kommen 36 mobil einsetzbare Geräte für Spitzenzeiten. Sämtliche Informationen über die Abläufe während einer Schicht würden durch das neue, webbasierte Erfassungssystem automatisch und lückenlos festgehalten, erklärte Infrastruktur- und Digitalministerin Lydia Hüskens (FDP) am Mittwoch in Halberstadt. „Damit macht die neue Technik den Betriebsdienst deutlich effektiver und trägt letztendlich auch zu mehr Verkehrssicherheit bei.“
Beim Winterdienst könne durch die neue Technik etwa neben der Streumenge auch präzise erfasst werden, wo das Salz auf die Straße gebracht wurde, hieß es. Im Sommer soll anhand der Daten beispielsweise nachvollzogen werden können, wo Grünstreifen am Straßenrand bereits gemäht oder die Leitpfosten bereits gereinigt wurden. Auch die Ergebnisse von regelmäßigen Streckenkontrollen können demnach festgehalten werden. Fahrbahnschäden könnten so früher erkannt werden.
Die Straßenmeisterei Halberstadt wird nach Angaben des Ministeriums als erste von den insgesamt 23 Meistereien im Land mit den neuen Geräten ausgestattet. Das Land investiert in die Umrüstung demnach rund 265.000 Euro.
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