Häusliche GewaltInnenminister fordern Fußfesseln für Stalker

Die Innenministerkonferenz hat sich für gesetzliche Änderungen zum besseren Schutz von Frauen vor Gewalttätern ausgesprochen. Sie plädierte für eine bundeseinheitliche Regelung zum Einsatz von Fußfesseln, um Kontaktverbote und Verbote zum Betreten von Wohnungen besser umzusetzen, wie der Vorsitzende des Gremiums, Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU), am Freitag nach den Beratungen der Ressortchefs und -chefinnen in Potsdam mitteilte. Zudem sprach sich die Konferenz nach seinen Worten für verpflichtende Anti-Gewalttrainings für mutmaßliche Täter aus. „Jede verhinderte Tat ist besser als jede aufgeklärte“, sagte Stübgen. Opfer häuslicher Gewalt müssten besser geschützt und Täter besser abgeschreckt werden. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) versicherte, sich für eine Regelung zum Einsatz der Fußfessel einzusetzen. Laut dem Bundeskriminalamt gab es 2023 mehr als 256 000 Opfer häuslicher Gewalt.

© SZ/epd - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: