Kriminalität:Das Zuhause als Hölle

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Die meisten Opfer sind Frauen, die meisten Tatverdächtigen Männer, überproportional viele von ihnen haben keinen deutschen Pass. (Symbolbild) (Foto: Jonas Walzberg/DPA)

Prügel, Drohungen, Misshandlung – nach dem Bundeslagebild 2023 steigt die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt weiter an. Die Tatverdächtigen sind oft Partner oder Ex-Partner, die Opfer meistens Frauen – aber nicht nur.

Von Constanze von Bullion, Sina-Maria Schweikle, Berlin

Es sind Taten, die sich selten in aller Stille abspielen, oft aber hinter verschlossenen Türen. Mal wird zugeschlagen, mal bedroht, meist trifft es Frauen, Kinder oder gebrechliche Menschen. 256 276 Opfer häuslicher Gewalt hat die Polizei im vergangenen Jahr in Deutschland registriert. Die Zahl liegt um 6,5 Prozent höher als im Vorjahr. Im Fünf-Jahres-Vergleich wurden sogar knapp 20 Prozent mehr Fälle gezählt, bei denen Personen von Partnern, Ex-Partnerinnen oder Angehörigen malträtiert wurden. Die meisten Tatverdächtigen sind Männer, überproportional viele von ihnen haben keinen deutschen Pass.

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