IT-Sicherheit:Putins unsichtbare Krieger

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IT-Sicherheit: Im Rechenzentrum der Stadtwerke wird die Energieversorgung von München gesteuert, es ist "panzerfaustsicher" geschützt. Am gefährlichsten aber sind die unsichtbaren Angriffe.

Im Rechenzentrum der Stadtwerke wird die Energieversorgung von München gesteuert, es ist "panzerfaustsicher" geschützt. Am gefährlichsten aber sind die unsichtbaren Angriffe.

(Foto: Florian Peljak/Bearbeitung: SZ)

In Deutschland herrscht Alarmstufe Orange. Alle fürchten Angriffe russischer Hacker, weiß ja jeder, was die draufhaben. Und auch, wie viel für Russland gerade auf dem Spiel steht. Also: Warum passiert so wenig?

Von Jannis Brühl und Ronen Steinke

Im Münchner Norden, wo die Herren über das Gas, den Strom und das Wasser sitzen, sind sie vorbereitet. "Panzerfaustsicher", sagt Jörg Ochs und zeigt auf die Metallplatten, die sich bei Bedarf vor die Fenster des kastenförmigen Baus schieben können, angetrieben von mächtigen elektrischen Motoren. 30 Zentimeter dick sind sie, hellgrau, kalt. Hier, im Rechenzentrum der Stadtwerke, verläuft die Halsschlagader dieser Großstadt, von hier aus wird die Energieversorgung gesteuert. Und nicht erst seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine ist dieser Ort deshalb vor allem auch eines: ein Bunker.

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