Folgen der Energiekrise:"Wir werden einen breiten Rettungsschirm aufspannen"

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Folgen der Energiekrise: Einige energieintensive Handwerksbetriebe, wie etwa Kfz-Werkstätten, wünschen sich finanzielle Unterstützung.

Einige energieintensive Handwerksbetriebe, wie etwa Kfz-Werkstätten, wünschen sich finanzielle Unterstützung.

(Foto: Miguel Partido/IMAGO/Westend61)

Industrie, Handwerk, Handel: Verbände warnen vor einer Insolvenzenwelle, weil Unternehmen die hohen Energiekosten nicht mehr bezahlen können. Nun hat Wirtschaftsminister Habeck umfangreiche Hilfen zugesichert.

Von Oliver Klasen und Meike Schreiber

In Schleswig-Holstein, dort, wo Robert Habeck herkommt und wo er sechs Jahre lang Landespolitiker war, peitscht einem der Wind nicht selten stürmisch ins Gesicht. Man sieht dann vor lauter Gischt kaum noch den Weg vor Augen. Habeck, der sich in Kiel gerne "Draußenminister" nannte, hat stets damit kokettiert, dass ihm Gegenwind nicht viel ausmacht, ihn vielleicht sogar bestärkt, aber das hier gerade - der dreifache Ärger mit der handwerklich fehlerhaften Gasumlage, dem in der Kritik stehenden Atomkompromiss und einem fahrigen Talkshow-Auftritt - ist vielleicht der erste Orkan, den er als Minister in Berlin erlebt.

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