Gute-Kita-Gesetz Schlechte Kita, gute Kita

Der Deutsche Städtetag lobt den Bund für das neue Gesetz und fordert, dass er sich dauerhaft für bessere Kitas engagiere.

(Foto: Mareen Fischinger/imago/Westend61)

In vielen Kindergärten ist die Betreuung nicht zufriedenstellend, es fehlen vor allem Erzieher. Nun gibt der Bund 5,5 Milliarden Euro, um die Qualität zu steigern und die Gebühren zu senken - jedenfalls für manche Eltern.

Von Henrike Roßbach, Berlin

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) sitzt ziemlich häufig auf kleinen Stühlchen in Kindergärten. Am Mittwoch aber hatte ihr Besuch in einer Kita in Berlin-Mitte einen besonderen Grund: Kurz zuvor hatte das Kabinett nach einer monatelangen Ressortabstimmung ihr Gute-Kita-Gesetz verabschiedet, und vorstellen wollte die Ministerin es am Ort des Geschehens, in einem Kindergarten.

Ziel des Gesetzes, das offiziell "Kita-Qualitäts- und -Teilhabeverbesserungsgesetz" heißt und von Giffey für den Alltagsgebrauch umgetauft wurde, sind bessere Kindergärten und Krippen. 5,5 Milliarden Euro reicht der Bund dafür ...