Die politische Karriere der ehemaligen Managerin von "Ton Steine Scherben" begann, als sie 1989 für die Grünen ins Europäische Parlament gewählt wurde. Als Koordinatorin der deutschen Grünen setzte sie sich für die Gleichstellung aller in der EU lebenden Ausländer mit EU-Bürgern sowie für humanes Asylrecht ein.

Zur Bundestagswahl 1998 zog es sie zurück nach Deutschland. Ihre Partei erreichte 6,7 Prozent und bildete gemeinsam mit der SPD die Regierung. Roth saß von da an im Bundestag.

Den Aufstieg in die Parteispitze schaffte sie 2001. Da Renate Künast Verbraucherministerin wurde, musste eine neue Parteivorsitzende an der Seite von Fritz Kuhn gefunden werden. Roth wurde mit 91,5 % der Stimmen gewählt.

Bild: DPA/DPAWEB 6. Oktober 2012, 10:092012-10-06 10:09:31 © Süddeutsche.de/anri/jhal/segi/rela