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Grüne:Streit um Homöopathie

Die geplante Kommission zum Homöopathie-Streit bei den Grünen ist abgesagt. Das geht aus einem Beschluss des Bundesvorstands hervor. Der Vorstand sei "einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass eine vertrauensvolle und erfolgreiche Arbeit dieser Kommission nicht möglich ist", heißt es darin. Vertrauliche Inhalte seien an die Medien gegeben worden. Parteichef Robert Habeck wollte die Arbeitsgruppe selbst leiten. Ausgelöst hatte den Streit ein Antrag für den Grünen-Parteitag, der forderte, dass Krankenkassen keine homöopathischen Mittel mehr bezahlen sollen. "Die Debatte um die ,Homöopathie' war von Anfang an durch einen aggressiven und teilweise polemischen Ton beschwert", schreibt der Vorstand in seiner Begründung.

© SZ vom 15.01.2020 / dpa
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