Privatjets und Business-ClassGrüne wollen über Luxusflugsteuer abstimmen lassen

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Wer hier sitzt, soll künftig mehr fürs Flugticket zahlen – wenn es nach den Grünen geht: Business-Class-Sitze in einem  Airbus A 380.
Wer hier sitzt, soll künftig mehr fürs Flugticket zahlen – wenn es nach den Grünen geht: Business-Class-Sitze in einem Airbus A 380. (Foto: Marco Einfeldt)

Die Partei fordert eine Abgabe für Flüge in Privatjets und in der First Class – und setzt damit die SPD unter Druck. Denn die will eine solche Steuer auch, der Koalitionspartner aber ganz und gar nicht.

Von Vivien Timmler, Berlin

Die Grünen machen Ernst. Nachdem die Partei sich am vergangenen Wochenende auf ihrer Bundesdelegiertenkonferenz für eine Sondersteuer auf Luxusflüge ausgesprochen hat, bringen sie nun einen entsprechenden Antrag in den Deutschen Bundestag ein. Er liegt der Süddeutschen Zeitung vor. Darin fordern die Grünen die Bundesregierung auf, der von Frankreich angeführten Allianz „Premium Flyers Solidarity Coalition“ beizutreten. In ihr haben sich mehrere Staaten zusammengetan, um Reisen mit Privatjets oder in der Business-Class höher zu besteuern. Konkret müssten Passagiere demnach bei innereuropäischen Flügen 420 Euro und bei internationalen Flügen 2100 Euro mehr zahlen. Die Grünen beantragen noch für diese Sitzungswoche eine Sofortabstimmung.

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