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Grünen-Chefin Annalena Baerbock:Kanzlerkandidatin mit der Wucht der Unbedingtheit

Grünen-Chefin Annalena Baerbock

Von der Brüsseler Praktikantin zur Kanzlerkandidatin der Grünen: Parteichefin Annalena Baerbock.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Mit Baerbock geht für die Grünen eine Spitzenkandidatin an den Start, die immer noch ein bisschen härter anpackt. Ihr Hang zur Faktenhuberei wurde bisweilen belächelt - heute ist er ihr wohl größtes Kapital. Vom Mundwerk mal abgesehen.

Von Constanze von Bullion, Berlin

Sie macht jetzt also Ernst und wirkt nicht so, als falle ihr die Entscheidung sonderlich schwer. Annalena Baerbock will die Nachfolge von Angela Merkel antreten und Deutschlands zweite Bundeskanzlerin werden. Sie sei überzeugt, dass dieses Land einen Neuanfang brauche, sagte die Parteichefin der Grünen am Montag in Berlin. "Ich trete an für Erneuerung, für den Status quo stehen andere." Baerbock, die die Entscheidung über ihre Kanzlerkandidatur zusammen mit Ko-Parteichef Robert Habeck in einer ehemaligen Malzfabrik bekannt gab, betonte den Teamcharakter des grünen Bundestagswahlkampfs. Man wolle die Herausforderungen gemeinsam angehen, nicht nur Habeck und sie, sondern auch die Partei und zusammen mit der Gesellschaft.

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