Absturz in der Wählergunst:Grüne Jugend kritisiert Regierung hart

Absturz in der Wählergunst: Dass sie nicht zufrieden sind mit der Politik der Ampel, zeigten Katharina Stolla (links) und Svenja Appuhn, die Vorsitzenden der Grünen Jugend, auch schon beim Bundesparteitag der Grünen im November.

Dass sie nicht zufrieden sind mit der Politik der Ampel, zeigten Katharina Stolla (links) und Svenja Appuhn, die Vorsitzenden der Grünen Jugend, auch schon beim Bundesparteitag der Grünen im November.

(Foto: Kay Nietfeld/picture alliance/dpa)

Unsoziale Politik, keine Strategie: Die Nachwuchsorganisation gibt der Ampel eine Mitschuld am Rechtsruck in Deutschland, fordert eindringlich einen Kurswechsel - und will das Klimageld sofort auszahlen lassen.

Von Markus Balser, Berlin

Angesichts des Erstarkens der AfD rumort es in Teilen des Grünen-Lagers lauter denn je. Ungewöhnlich deutlich übt die Grüne Jugend Kritik an der Parteimutter und dem Koalitionspartner SPD. "Der Rechtsruck geschieht nicht im luftleeren Raum", sagt Grüne-Jugend-Chefin Svenja Appuhn der Süddeutschen Zeitung. "Die Ampel macht eine unsoziale Politik." Die Folgen der Inflation seien nicht richtig ausgeglichen worden. "Mit dem gerade beschlossenen Haushalt verteuert sie das Leben sogar noch weiter." Davon profitiere "ganz besonders" die AfD. Jetzt fordert die Grüne Jugend die sofortige Auszahlung des Klimageldes.

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