Grüne:Baerbock weist Kritik zurück

Von Lion, Berlin

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat den Raketenbeschuss von Israel verurteilt und die Bundesregierung aufgefordert, Vermittlungsversuche im Nahost-Konflikt zu unterstützen. "Mich erschüttern die weiter anhaltenden Angriffe auf Israel zutiefst", sagte sie am Montag in Berlin. "Die Sicherheit Israels ist Teil deutscher Staatsraison." Die Angriffe der Terrororganisation Hamas seien "scharf zu verurteilen". Israel habe das völkerrechtlich verbriefte Recht auf Selbstverteidigung. Daran ändere auch eine grüne Regierungsbeteiligung nichts. Die Sicherheitskooperation werde fortgesetzt. Antisemitische Krawalle in Deutschland, Hass und Hetze seien "nicht Teil des demokratischen Diskurses". Die Grünen-Chefin wies zudem Kritik zurück, Inlandsflüge verbieten zu wollen. "Das geht überhaupt nicht", sagte Baerbock. Vielmehr wolle ihre Partei Bahnfahrten so attraktiv machen, dass Kurzstreckenflüge überflüssig würden. Baerbock, die zuletzt mit Zweifeln an ihrem Studienabschluss und Anfeindungen im Netz konfrontiert war, sagte: "Wenn andere lieber über Schuhgrößen, Kleidergrößen reden wollen, können sie das gern tun. Mein Politikstil ist das nicht."

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB