Ob Keir Starmer auch Donald Trumps Hintern geküsst hat, weiß man nicht, Trump ist in der Hinsicht nicht ins Detail gegangen. Der US-Präsident sagte vor ein paar Tagen lediglich allgemein, „diese Länder“ riefen bei ihm an, „kissing my ass“, und flehten: „Please, please, Sir, make a deal, I'll do anything“. Man kann sich den nüchternen Sir Keir nicht so recht flehend vorstellen. Ruhig bleiben und kühlen Kopf bewahren, das sei die Strategie der britischen Regierung als Reaktion auf die Trump'schen Strafzölle, hatte Starmer zuletzt ja immer wieder betont. Das würde nicht nur wütende Gegenmaßnahmen, sondern auch betteln ausschließen.
Großbritannien und die USADie Ruhe des Keir Starmer
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Keir Starmer bemüht sich, auch angesichts der erratischen Trump'schen Politik einen kühlen Kopf zu bewahren.
Ian Vogler/ReutersEine Mehrheit der Briten wünscht sich inzwischen einen härteren Ton des Premierministers gegenüber Donald Trump. Doch der Regierungschef hält an seiner „Keep calm“-Strategie fest – aus gutem Grund.
Von Michael Neudecker, London
