Britische Sanktionen„Wer gegen Israel vorgeht, gegen den wird Israel vorgehen“

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Der israelische Außenminister Gideon Saar sagte, mehrere britische Parlamentsabgeordnete dürften künftig nicht mehr nach Israel reisen.
Der israelische Außenminister Gideon Saar sagte, mehrere britische Parlamentsabgeordnete dürften künftig nicht mehr nach Israel reisen.
Katharina Kausche/dpa

Großbritannien kündigt ein Importverbot für Waren aus den illegalen Siedlungen im Westjordanland an. Das hat vor allem symbolische Wirkung – trotzdem reagiert Israel scharf.

Von Kristiana Ludwig und Martin Wittmann, Tel Aviv/London

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Der britische Außenminister Ed Miliband begann seine Ankündigung, die Einfuhr von Waren aus illegalen Siedlungen in den besetzten Gebieten im Westjordanland zu verbieten, mit Kindheitserinnerungen an Tel Aviv. In der Stadt habe er einst seine Großmutter besucht, die dort nach der Ermordung seines Großvaters durch die Nazis eine Heimat gefunden habe. Er sei Israel sehr dankbar, sagte er in seiner Rede im britischen Unterhaus am Dienstag. Auch wisse er um das Trauma des Landes nach dem Terror des 7. Oktobers, um die Bedrohung durch Iran, auch um den wachsenden Antisemitismus in Großbritannien. Er sei „stolzer britischer Jude“ und unterstütze Israel uneingeschränkt.

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