GroßbritannienMuss schon wieder ein britischer Premier zurücktreten?

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Die Mächtigen bloßgestellt: Der britische Künstler Kaya Mar zeigt in London seine satirischen Bilder, die Premier Keir Starmer sowie Andrew Mountbatten-Windsor zeigen, den früheren Prinzen Andrew.
Die Mächtigen bloßgestellt: Der britische Künstler Kaya Mar zeigt in London seine satirischen Bilder, die Premier Keir Starmer sowie Andrew Mountbatten-Windsor zeigen, den früheren Prinzen Andrew. Foto: Toby Melville/REUTERS

Westminster ist in Aufruhr:  Zwei hochrangige Mitglieder aus dem Team von Premier Keir Starmer legen wegen des Umgangs mit der Epstein-Affäre ihre Ämter nieder. Labour-Abgeordnete fordern sogar den Rücktritt des Regierungschefs.

Von Michael Neudecker, London

Gegenüber der schwarzen Tür in Downing Street mit der glänzenden Nummer 10 steht ein Absperrgitter, das den Gehweg von der kleinen Straße trennt. Hinter dem Gitter stehen oft Fotografen, manchmal auch Kamerateams, um die Tür zu filmen. Auch an diesem Montag ist das so. Wenn die Nachrichtensender die Tür zum Amtssitz des britischen Premierministers nahezu in Dauerschleife zeigen, illustriert das meist den Breaking-News-Zustand in Downing Street, und meistens ist das kein guter Zustand, insbesondere nicht für den Premierminister.

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In London könnte Premier Keir Starmer mit seiner satten Mehrheit selbstbewusst regieren. Stattdessen passt er sich in der Migrationsfrage dem rechten Rand an – und droht kolossal zu scheitern. Das ist auch eine Warnung für Friedrich Merz.

SZ PlusEin Essay von Michael Neudecker

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