GroßbritannienOberhaus verbannt Lords mit Erbtitel

Eine jahrhundertealte Tradition in Großbritannien geht zu Ende: Das Oberhaus in London hat ein Gesetz verabschiedet, das die noch verbliebenen Lords mit Erbtitel aus der zweiten Kammer des britischen Parlaments verbannt. In den kommenden Wochen bis zu der als King's Speech bezeichneten Eröffnung des Parlaments werden alle „Hereditary Peers“ aus dem House of Lords ausscheiden, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete. Die grundsätzliche Entscheidung zur Abkehr von erblichen Sitzen im Parlament hatte Ex-Premierminister Tony Blair schon 1999 getroffen. Hunderte Lords verloren damals ihr Recht, an der Gesetzgebung mitzuwirken. Doch dank einer Ausnahmeregelung konnten knapp 100 Adlige ihre Plätze auf den mit rotem Leder bespannten Bänken im House of Lords behalten. Damit ist nun ebenfalls Schluss.

© SZ/dpa - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: