LondonDie Briten wählen früher als erwartet

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Klatschnass wird Rishi Sunak, als er Neuwahlen verkündet.
Klatschnass wird Rishi Sunak, als er Neuwahlen verkündet. HENRY NICHOLLS/AFP

Der Tag, an dem die Spekulationen endlich enden: Nach Wochen der Unsicherheit kündigt Premierminister Sunak im strömenden Regen von London Neuwahlen an.

Von Michael Neudecker, London

Stephen Flynn ist der Fraktionschef der schottischen SNP im britischen Parlament, ein smarter, 35-jähriger Slim-Fit-Anzugträger, der jeden Mittwoch bei den "Prime Minister's Questions" im Unterhaus zwei Fragen an den Premierminister stellen darf. Stephen Flynn kommt aus Dundee im östlichen Schottland, er kann das "r" in "resign", Rücktritt, schöner rollen als jeder andere im Parlament. Um selbigen hat er den Premierminister Rishi Sunak schon öfter gebeten. An diesem Mittwoch nun war es also Flynn, der die Frage stellte, die Westminster schon den ganzen Tag umtrieb: Ob Sunak noch heute Wahlen ausrufe? Oder, fügte er süffisant in schottischem Slang an, "is he feart?"

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:Quiet Please

Nach den irren Johnson-Jahren und Truss-Wochen sollte Rishi Sunak seine Partei zur Ruhe bringen. Blöd nur, dass der Premier vor allem auf die Lauten hört. Es ist nur eine Kommunalwahl am Donnerstag, aber vielleicht auch schon der Anfang vom Ende.

SZ PlusVon Michael Neudecker

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