Labour-RegierungKeir Starmer, bedroht von links

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Jeremy Corbyn, Vorgänger von Keir Starmer (im Hintergrund) als Labour-Chef, will einen Zusammenschluss  linker Kräfte organisieren.
Jeremy Corbyn, Vorgänger von Keir Starmer (im Hintergrund) als Labour-Chef, will einen Zusammenschluss  linker Kräfte organisieren. Thierry Monasse/Getty Images

Das erste Regierungsjahr war für den britischen Premier nicht einfach. Das zweite dürfte noch schwieriger werden – nicht nur wegen Populisten rechts außen. Die Labour-Linke formiert sich um Jeremy Corbyn. Und droht, eine neue Partei zu gründen.

Von Michael Neudecker, London

Keir Starmer hat sein Kabinett am Freitag zu einem „away day“ eingeladen, so heißt das, wenn die Minister nicht am Regierungssitz in London tagen, sondern auswärts. Die Runde traf sich auf dem Landsitz des britischen Premierministers in Chequers in Buckinghamshire, eineinhalb Autostunden von Downing Street entfernt. Starmer wollte kurz vor der Sommerpause Grundsätzliches mit dem Kabinett besprechen, abseits der Westminster-Hektik. Sein erstes Regierungsjahr ist gerade zu Ende gegangen, es war ein schwieriges Jahr für Starmer, und das zweite dürfte kaum einfacher werden. Im Gegenteil, wie sich gerade an diesem Tag zeigte.

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