GroßbritannienEpstein-Mails von Ex-Minister Mandelson setzen Starmer zu

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Premierminister Keir Starmer (re.) Anfang 2025 bei einem Treffen mit Peter Mandelson, damals noch britischer Botschafter  in Washington, D.C.
Premierminister Keir Starmer (re.) Anfang 2025 bei einem Treffen mit Peter Mandelson, damals noch britischer Botschafter  in Washington, D.C. Carl Court/AP

„Du bist soooooo hinterhältig“: Die Epstein-Akten belegen eine fragwürdige Nähe zwischen dem früheren britischen Minister Peter Mandelson und Jeffrey Epstein. Wie viel wusste der Premier davon?

Von Michael Neudecker, London

Lord Peter Mandelson ist 72 Jahre alt, ein eleganter und eloquenter Schlaks, weltgewandt und mit einer elitären Aura, deren gnadenlose Konsequenz zugleich fasziniert und erschaudern lässt. Er war einst Teil der Zukunft Großbritanniens: In den 1990ern, als die Briten den Premierminister Tony Blair wie einen Popstar feierten, war er einer der Architekten der New-Labour-Bewegung. Er war, unter anderem, Wirtschaftsminister und Minister für Nordirland, Mitglied des Oberhauses, seit Jahrzehnten ist er eine der prominentesten politischen Figuren dieses Landes. Und das ist noch nicht einmal die ganze Fallhöhe in dieser Angelegenheit, in der nun Jeffrey Epstein eine wichtige Rolle spielt.

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Alle wollten, dass die Epstein-Akten ins Netz gestellt werden. Jetzt wird die Welt damit geflutet – und die Dokumentation des Bösen versinkt in Fakes und Belanglosigkeiten. Warum Transparenz die Menschheit nicht zwingend weiterbringt.

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