GroßbritannienJohnsons Dreiklang

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Boris Johnson, hier während seiner Fernsehansprache, muss sich Vorwürfe gefallen lassen: Der Regierungschef habe mit verwirrenden Botschaften ein Kommunikationsdesaster angerichtet, sagen Experten.
Boris Johnson, hier während seiner Fernsehansprache, muss sich Vorwürfe gefallen lassen: Der Regierungschef habe mit verwirrenden Botschaften ein Kommunikationsdesaster angerichtet, sagen Experten. (Foto: AFP)

Der Premier stimmt die Bürger auf vorsichtige Lockerungen ein - mit viel zu optimistischen Worten, rügen die Regierenden in Schottland, Nordirland und Wales. Strände und öffentliche Plätze waren prompt überfüllt.

Von Cathrin Kahlweit, London

Boris Johnson hat am Sonntagabend in einer Rede an die Nation einen über mindestens zwei Monate gestreckten und extrem vorsichtigen Ausstieg aus dem Lockdown verkündet, mit dem die Briten seit nunmehr fast zwei Monaten leben. Es wäre "verrückt", so der Premierminister, jetzt die Erfolge in Frage zu stellen, die in den vergangenen Wochen bei der Bekämpfung des Corona-Virus erreicht worden seien. Solange die Zahl der Toten und Infizierten nicht zurückgehe, solange es weiterhin so schwierig sei, Schutzkleidung für das medizinische Personal und Altenheime zu besorgen und nicht gesichert sei, dass eine zweite Welle verhindert werde, sei die Zeit für Entwarnung nicht gekommen.

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