Die Front des Krieges ist nicht mehr woanders, so sagt es Keir Starmer an diesem Montag: „Die Front ist hier.“ Er schiebt zwar ein leicht relativierendes „wenn man so will“ dazwischen, doch die Botschaft des britischen Premierministers soll unmissverständlich sein: Er will das Land aufrüsten, um es als Reaktion auf die aktuelle Weltlage in einen grundsätzlichen Zustand der Kriegsbereitschaft zu versetzen. „War-fighting readiness“ soll erreicht werden, sagt Starmer wörtlich. Zur illustrativen Betonung seiner Botschaft steht er in Glasgow in einer Fabrik, in der U-Boote gebaut werden.
GroßbritannienBriten wollen sich für einen Krieg wappnen
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Zwölf neue U-Boote, sechs neue Waffenfabriken, 18 Milliarden Euro für Atomwaffen: Premierminister Keir Starmer plant für sein Land die größte Aufrüstung seit Jahrzehnten. Es soll ein Aufbruch sein in eine neue militärische Ära.
von Michael Neudecker, London

Migrationsdebatte:Keir Starmer verschärft die Rhetorik
Der britische Premierminister will die Migrationspolitik reformieren. Dabei bedient sich Keir Starmer einer Sprache, die man sonst nur vom rechten Rand kennt. In seiner Partei wird er dafür kritisiert, Nigel Farage gefällt’s.
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