Die Front des Krieges ist nicht mehr woanders, so sagt es Keir Starmer an diesem Montag: „Die Front ist hier.“ Er schiebt zwar ein leicht relativierendes „wenn man so will“ dazwischen, doch die Botschaft des britischen Premierministers soll unmissverständlich sein: Er will das Land aufrüsten, um es als Reaktion auf die aktuelle Weltlage in einen grundsätzlichen Zustand der Kriegsbereitschaft zu versetzen. „War-fighting readiness“ soll erreicht werden, sagt Starmer wörtlich. Zur illustrativen Betonung seiner Botschaft steht er in Glasgow in einer Fabrik, in der U-Boote gebaut werden.
GroßbritannienBriten wollen sich für einen Krieg wappnen
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Zwölf neue U-Boote, sechs neue Waffenfabriken, 18 Milliarden Euro für Atomwaffen: Premierminister Keir Starmer plant für sein Land die größte Aufrüstung seit Jahrzehnten. Es soll ein Aufbruch sein in eine neue militärische Ära.
von Michael Neudecker, London
