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Groko-Verhandlungen:Koalitions-Kohle

Armin Laschet kämpft für die Groko - und neuerdings für die Kohle.

(Foto: Tobias Schwarz/AFP)

Was der Bergbau in Nordrhein-Westfalen dazu beitragen kann, dass die Groko in Berlin zustande kommt.

Für Armin Laschet war es eine Erfolgsmeldung, die Mut zu mehr machen sollte. Freudig hatte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident am Montagabend vor der Handelskammer in Düsseldorf verkündet, er habe in Berlin als CDU-Unterhändler bei den Sondierungen für eine große Koalition "mit den Sozialdemokraten innerhalb von zwei Sitzungen das Thema Energiepolitik abgeschlossen". Kompromisse mit den Roten, so Laschets Botschaft, seien möglich. Zumindest kurzfristig ging der Werbeversuch nach hinten los. An der Spree gab sich die SPD-Spitze "sehr ärgerlich" über Laschets vermeintliche Indiskretion. Und daheim am Rhein giftete Norbert Römer, der SPD-Oppositionsführer im Düsseldorfer Landtag: "Laschet ist 'ne Plaudertasche." Der Unionspolitiker habe sein Schweigegelübde gebrochen: "Das Wort der CDU ist einfach nicht viel wert."

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