Trumps DrohungenGrönland wird zur Existenzfrage für die EU

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Protest in Nuuk: Viele Grönländerinnen und Grönländer demonstrierten am Wochenende gegen die Pläne von US-Präsident Donald Trump.
Protest in Nuuk: Viele Grönländerinnen und Grönländer demonstrierten am Wochenende gegen die Pläne von US-Präsident Donald Trump. (Foto: MADS SCHMIDT RASMUSSEN/AFP)

Der französische Präsident Macron vergleicht Trumps Grönland-Politik mit dem russischen Angriff auf die Ukraine. Auch die Bundesregierung scheint bereit zu sein für harte Gegenmaßnahmen. Schlägt die EU jetzt im Zollstreit zurück? In den nächsten Tagen soll es einen Sondergipfel geben.

Von Jan Diesteldorf und Josef Kelnberger, Brüssel

Es ist aus Brüsseler Sicht schon eine Unverfrorenheit an sich, dass Donald Trump einigen europäischen Ländern Strafzölle androht, um ihnen die Insel Grönland abzupressen. Aber der Zeitpunkt, an dem die Nachricht aus Washington am Samstag bekannt wurde, machte die Drohung noch einmal delikater. Exakt in jenen Minuten unterzeichneten Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Paraguay für die Europäische Union das Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten.

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