USA und Grönland„Grundlegende Meinungsverschiedenheit“

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Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen und Vivian Motzfeldt, die für Grönlands auswärtige Angelegenheiten zuständig ist, nach dem Treffen mit der US-Regierung in Washington.
Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen und Vivian Motzfeldt, die für Grönlands auswärtige Angelegenheiten zuständig ist, nach dem Treffen mit der US-Regierung in Washington. (Foto: John McDonnell/AP)

US-Präsident Trump erneuert die Drohung, Grönland zu übernehmen. Dänemark weist die Pläne nach einem Treffen in Washington zurück und verstärkt mit Schweden und Norwegen die Militärpräsenz auf der Insel. Auch Deutschland schickt Soldaten.

Von Peter Burghardt und Michael Neudecker, Washington/Nuuk

Ehe am Mittwoch auf dem Gelände des Weißen Hauses über Grönland gesprochen wurde, meldete sich noch mal Donald Trump zu Wort. Und erneuerte seine Drohung, die weitgehend autonome, zum Nato-Mitglied Dänemark gehörende Insel zu übernehmen. „Die Vereinigten Staaten brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit“, schrieb der US-Präsident auf Truth Social. „Es ist für den Goldenen Dom, den wir bauen, von entscheidender Bedeutung“ – der Golden Dome, das von den Amerikanern geplante Raketenabwehrsystem.

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