Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad galt bislang eher nicht als Touristenmagnet. Sondern als arabische Variante einer endlosen, verschlafenen amerikanischen Vorstadt, ohne Zentrum, dafür mit langen Highways und Straßen im Schachbrettmuster. Dennoch machen sich in diesen Tagen Hunderte, wenn nicht sogar Tausende auf aus den benachbarten Emiraten und sogar Katar und Bahrein, um die Wüste zu durchqueren mit ihren Geländewagen, zehn Stunden bis in die saudische Hauptstadt.
Krieg in NahostDie Golfstaaten sehen ihr Paradies getroffen – und sind ratlos
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Am liebsten würden Saudi-Arabien und die Emirate den Krieg, der sie und ihr Geschäftsmodell bedroht, so schnell wie möglich beenden. Andererseits wollen sie das Regime in Iran als Nachbarn loswerden.
Von Bernd Dörries, Kairo
