GlosseDas Streiflicht

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Das Leben wäre kaum auszuhalten, gäbe es nicht die Statistik und ihren Trost durch teils abenteuerliche  Daten.

(SZ) Das Statistische Bundesamt hat wieder einmal Antworten auf Fragen geliefert, die sich vermutlich vorher nur eine statistisch nicht zu ermittelnde Minderheit gestellt hatte. Im aktuellen Fall geht es um den zeitlichen Abstand zwischen der Geburt des ersten und des zweiten Kindes. Hier also die Zahlen, die sich, wie immer, den schönen Zusatz „unbestechlich“ verdient haben: „Der Median betrug zwischen der Geburt des ersten und des zweiten Kindes derselben Mutter im Jahr 2024 3,1 Jahre. Zehn Jahre zuvor lag der Abstand noch bei 3,3 Jahren.“ Das berichtet die Deutsche Presseagentur und liefert, gleichsam reflexartig, die Quintessenz des Vergleichs: Geschwister werden in Deutschland im Schnitt näher beieinander geboren als vor zehn Jahren.

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