GlosseDas Streiflicht

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Obama ist noch keinem Außerirdischen begegnet. Sagt er. Dabei kann es sein, dass die Außerirdischen eigentlich Unterirdische sind.

(SZ) Die Ungewissheit bestimmt das Leben der Menschen, und das nicht erst seitdem Friedrich Merz Kanzler ist. Es gibt so viele Fragen ohne Antworten: Warum hat Gott nicht die Geburt von Wladimir Putin verhindert? Gibt es Gott überhaupt, und wenn ja, ist er als Allah Teil des großen Bevölkerungsaustausches? Wieso bestellen Menschen das Gericht „Blut- und Leberwürste“, sagen dem Kellner aber dann: bitte ohne Blutwürste? Aus welchem Grund ist Curling olympische Disziplin, Dackelweitwurf aber nicht? Als stets verwirrter Bürger – und natürlich auch als verstörte Bürgerin – kann man froh sein, wenn Autoritäten, nicht zu verwechseln mit Autoritären, hin und wieder den einen oder anderen Knoten im Weltwirrwarr lösen. Barack Obama zum Beispiel sagte jüngst in einem Podcast – Podcasts als solche vergrößern den allgemeinen Wirrwarr eher –, dass er Außerirdische für „real“, also für existent halte. Weil dies im Netz ungefähr so viel Aufruhr hervorrief, wie wenn Donald Trump sich zu seiner Senilität bekannt hätte, stellte Obama alsbald klar, dass er nur meine, das Universum sei so riesig, dass es wahrscheinlich sei, dass es irgendwo da draußen auch Leben gebe. Er allerdings glaube nicht, dass Außerirdische die Erde besucht hätten.

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