(SZ) Was macht die Meldung, dass die Teflon-Industrie steigende Gewinne verzeichnet, in diesen Tagen mit uns? Wo holt sie uns ab? Und warum in aller Welt beschäftigt sich das Streiflicht mit einer sonst an uns abperlenden Wirtschaftsnachricht? Als gäbe es nicht genug wichtigere News! Zum Beispiel die Nachricht, dass ein ehemaliger Verteidigungsminister sich zu sagen traut, Donald Trump benehme sich wie ein Drittklässler, dem man das Frisbee weggenommen habe. Das ist so militärisch knapp gesagt wie schief gedacht, weil dem zehnjährigen Trump niemand etwas weggenommen hat, schon gar nicht eine Nobelpreis-Scheibe und noch weniger eine Scheibe Grönlandeis. So bleibt es nur ein weiterer rührender Versuch, Donald Trump zu bremsen, indem man ihn knallhart wissen lässt, was der vernunftgesteuerte Rest der Welt von ihm hält. Welche Schlagkraft so eine Talkshow-Schelte besitzt, ahnt man, wenn man sieht, wie Trump mit dem Leader der Grande Nation umspringt und Emmanuel Macron wissen lässt, was dieser sage, sei ihm vollkommen egal.
GlosseDas Streiflicht
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Teflon gilt gemeinhin als Material, das nur in der Küche eine gute Figur macht. Dabei könnte es jetzt das Mittel der Wahl sein.