GlosseDas Streiflicht

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Warum Boris Johnson selbst beim Genuss von Alkoholika keinem Vergleich mit Winston Churchill standhält: Eine kleine Kulturgeschichte des Alkoholgenusses in Downing Street Nr. 10.

(SZ) Zwischen dem Engländer an sich und dem Deutschen an sich gibt es seit je eine beinharte Rivalität, die am unerbittlichsten in den Disziplinen Fußball, Strandliege-Reservierung und Saufen ausgetragen wird. Während die Deutschen auf dem Fußballfeld und am Liegestuhl manchmal mithalten können, sind sie auf dem feuchten Terrain des gepflegten Alkoholexzesses den Engländern zumeist unterlegen, wenn auch nur um wenige Promille. In der Mallorca Zeitung, einem Fachmagazin, das auf einer sowohl von Deutschland als auch von Großbritannien beanspruchten Mittelmeerinsel erscheint, verkündete kürzlich ein Diskotheken-Kellner, die Briten seien "bei allem, was sie tun, exzessiver als die Deutschen - tatsächlich auch beim Alkoholkonsum". Tja, ein ernüchternder Befund für uns Deutsche. Doch auch eine bittere Pille wie diese lässt sich mit zwei, drei Bier würdevoll hinunterschlucken.

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